Ich habe mir eine eigene Buchhaltungs-App gebaut inkl. Bank-Import und CAMT-Kreditkarten-Import. Und weilâs so gut lief, wollte ich als nĂ€chstes noch ein kleines Lohnmodul fĂŒr meine konkreten Anforderungen ergĂ€nzen.
NatĂŒrlich wieder mit Claude Code. đ€
Ich habe Claude Code beschrieben, dass ich:
âĄïž Stunden-, Monats- und Jahreslöhne abrechnen will
âĄïž dafĂŒr Stammdaten brauche (Mitarbeiter, Unternehmensdaten, Lohnarten, Konten/Verbuchung)
âĄïž und WICHTIG: bei der Verbuchung die Bruttolohnmethode möchte (getrennte Verbuchung Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Anteile)
âĄïž mit Durchlaufkonto, das nach jeder Lohnbuchung wieder auf Null steht
Dann habe ich gesagt: âBitte suche im Web Best Practices fĂŒr die Schweiz und mach mir ein Konzept.“ đ
Und genau das hat Claude gemacht: Web-Recherche â fertiges Lohnmodul-Konzept. đĄ
Die wichtigsten Best-Practice-Bausteine (Schweiz, Bruttolohnmethode):
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1) Buchungslogik: Bruttolohnmethode mit Durchlaufkonto
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2) AbzĂŒge & BeitrĂ€ge sauber getrennt (AG vs. AN)
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3) Technisch elegant: Integration in bestehende FIBU-Buchungs-Engine
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4) Stammdaten-Konzept: Konfigurierbar pro Mandant: AbzugssÀtze, FIBU-Konten, Grenzbetrag, Quellensteuer-Option: alles steuerbar.
âïž Integration ohne Neubau in bestehende FIBU:
Das neue Lohn-Modul generiert einfach ein booking_data-Dict mit den berechneten Zeilen und ĂŒbergibt es an meine bestehende FIBU-Buchhaltungs-Engine. Kein Umbau, kein Bruch.
Was mich daran fasziniert: đ€©
Aus einem kurzen fachlichen Briefing + âbitte recherchiere Best Practice“ wird ein verwertbares Modul-Konzept, das fachlich und technisch wirklich anschlussfĂ€hig ist.
Ca. 1 Stunde spĂ€ter hatte ich die Applikation vorliegend von Claude Code entwickelt und nochmals 1 Stunde spĂ€ter hatte ich den ersten Lohn erfolgreich in der FIBU verbucht. đ
Ist das nicht bemerkenswert ? đ
10 Minuten fĂŒr das Konzept â 1 Stunde fĂŒr die fertige Applikation â 1 weitere Stunde fĂŒr die erste echte Buchung. đȘ


